Der Flug

Unser Flug mit Lufhansa und Air New Zealand war erstaunlich angenehm. Abends um 22.15 startete die Maschine pünktlich in München. Paulina war die ganze Zeit wach und fröhlich, obwohl es bereits mehrere Stunden nach ihrer Bettgeh-Zeit war. Nachdem die Anschnallzeichen gelöscht waren, wurde das Baby Bassinet installiert. Danach konnte Paulina wunderbar einschlafen und wir konnten ein spätes Abendessen genießen.

Ein paar Filme, sechs Stunden Economy-Schlaf und ein Pulvermilchfläschen später landeten wir in Hong Kong. Dank Paulina und ihrer Kontaktfreudigkeit vergingen die 3 Stunden Aufenthalt wie im Fluge.

Der zweite Flug mit Air New Zealand verging für uns nicht so rasch. Das Baby-Bassinet war sehr hoch angebracht, so dass ich mich jedes Mal auf meinen Sitz knien musste, um Paulina zu beruhigen. Trotzdem verschlief Paulina die meiste Zeit des Fluges friedlich. Leider war das bestellte Kinderessen eher asiatisch geprägt und hat ihr nicht geschmeckt. Auch begegnete uns die Crew mit hochgezogenen Augenbrauen, als wir das Essen gegen ihren Serviceplan, dafür innerhalb Paulinas Essenszeiten bestellten. Ebenso gab es an Board keine Mikrowelle und die Flugbegleiter waren mit dem Aufwärmen der mitgebrachten Babymahlzeit etwas überfordert.

Dank Anti-Trombose-Strümpfen, Asperin und Schlafmaske, sowie Babykeksen und Mini-Bananen für Paulina, kamen wir nach 25 Stunden erstaunlich wach in Auckland an.

Folgendes hat sich auf dem Flug bewährt:

  • Baby-Bassinet buchen: Auch wenn Paulina mit ihren 76 cm schon fast zu groß für das Bettchen war, konnte sie dort bequem liegen und fliedlich schlafen. Ein paar Reihen hinter uns, war ein Kleinkind weniger glücklich und man konnte die halbe nacht ein übermüdetes Wimmern hören.
  • Mützchen: Dank des Tipps einer guten Freundin, hatten wir eine warme Mütze für Paulina dabei. Auf dem zweiten Flug war die Klimaanlage so stark eingestellt, dass sie sich sonst evtl. erkältet hätte.
  • Baby-Mahlzeiten: Obwohl die Airlines dafür werben, dass Kinderessen und Babybrei an Board ist, hat sie die Mitnahme gelohnt. Bei Lufthansa war es nicht möglich, ein Kinderessen für ein Baby zu bestellen (die Logik, dass ein 11 Monate altes Baby keinen Brei mehr mag, war im IT-System nicht hinterlegt). Und das bei Air New Zealand angebotene Kinderessen war für europäische Gaumen (und europäische Vorstellungen über Kinderernährung – Zuckerschock!!) ungenießbar.
  • Heidelbeeren: Gewaschen und sicher in Tupper vepackt, ein (fast) Flecken-freier und gesunder Snack für alle.
  • Milchflasche: Obwohl Paulina zu Hause kein Milchfläschchen mehr mag, hat es ihr auf dem Flug sehr gut geschmeckt. Und wir waren froh, dass wir das Kind satt bekommen haben und gleichzeitig sicherstellten, dass sie genug Flüssigkeit zu sich nahm.
  • Mehrsalz-Nasenspray: In dem Fall für die Mutter, aber unverzichtbar, damit auf dem langen Flug die Schleimhäute nich austrocknen.
  • Asperin Direkt: Alle paar Stunden eine Tablette kauen – sorgt dafür, dass Finger und Füße nicht anschwellen.
  • Flugsocken: Anti-Trombose-Strümpfe helfen vorbeugend gegen Blutstau in den Beinen und mann fühlt sich bei Ankunft einfach besser.

Folgendes hat sich weniger bewährt:

  • Eine Menge Spielzeug. Ein Buch war schon wichtig, um die Start- und Landezeiten zu überbrücken, während deren Paulina angeschnallt auf meinem Schoß sitzen musste. Sämtliches anderes Spielzeug wurde nicht benötigt, da sie die meiste Zeit schlief. Die Spielwürfen von Fischer Price waren allerdings eine gute Idee, da sie für Paulina neu waren und somit eine Menge Beschäftigungsmöglichkeiten boten.
  • Heilwolle: Der Neuseeländische Zoll kontrolliert äußerst streng, ob man Waren mitsichführt, die die einheimische Flora oder Fauna durch eingeschleppte Bakterien oder Parasiten gefährten könnte. Heilwolle kannten sie noch nicht, waren aber skeptisch, da diese nicht gewaschen ist und so musste ich sie vor der Einreise entsorgen.
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Eine Antwort zu “Der Flug

  1. Hallo Ihr drei,
    wir freuen uns, dass der Flug so prima verlaufen ist. Gut, Mareike, dass Du so gut auf alles vorbereitet warst. Wer hätte gedacht, Heidelbeeren mitzunehmen!!!!
    Paulina ist dank Eurer Umsicht und der liebevollen Zuwendung ein so angenehmes Kind. Die Bilder vom Abflug zeigen es deutlich, wie fröhlich sie ist. ich habe sie schon an Christa weitergeleitet.
    Jetzt sind wir beruhigt, dass Ihr gut angekommen seid, denn wir waren immer in Gedanken bei Euch. Da wir die Zeitumrechnung und auch die Ankunftszeit nicht wussten, haben wir uns oft gefragt: Wo sind sie jetzt bloß?
    Jetzt sind wir schon gespannt auf den nächste Bericht, denn mit dem Wohnmobil und dem Linksverkehr geht das Abenteuer weiter.
    In Gedanken bei Euch sind Mama und Joe

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